Marketinglexikon

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Samplingaktionen
Samplingaktionen oder Warenproben sind Werbemittel, die als unentgeltliche Proben in einer Menge (Abfüllung, Portion, Packungsgrösse usw.), die zur sachgemässen Erprobung angemessen ist, an potentielle Käufer abgegeben werden. Sie haben den Zweck, die potentiellen Käufer auf ein neues Produkt aufmerksam zu machen und ihnen die Möglichkeit zu gewähren, diese auszuprobieren.

Self Liquidating Offer
Ein Zusatz-Angebot zum eigentlichen Produkt, welches sich durch den Verkauf selbst finanziert. Eine Wurst wird zusammen mit einem Schneidebrett zu 12.- angeboten. Die Wurst alleine wurde vorher zu 10.- angeboten. Das Schneidebrett wird zu 2.- eingekauft und somit ohne Gewinn als Zusatz gegeben mit dem Ziel den Abverkauf der Wurst zu beschleunigen.

SEM - Serach Enging Marketing
Dazu gehören alle Massnahmen die dazu führen, bei Suchmaschinen eine möglichst gute Position einer platzierten Webung bei definierten Stichworten zu erreichen.
Die Massnahmen umfassen unteranderen:
- Keywords-Analyse
- Konkurrenzanalyse
- Überwachung der Klickrate und allfällige Anpassung der Keywords

SEO SEM

SEO - Serach Enging Optimation
Dazu gehören alle Massnahmen die dazu führen, bei Suchmaschinen eine möglichst gute Position bei definierten Stichworten zu erreichen.
Die Massnahmen umfassen unteranderen:
- Keywords-Analyse und Umsetzung auf der Homepage
- Aufbereitung der Textkomponenten einer Internetseite
- Zielgerichtete Werbemasnamen im Internet mit dem Ziel die Position bei Google zu verbessern

Skimmingstrategie
Die Skimmingstrategie ist dadurch gekennzeichnet, dass anfänglich ein hohes Entgelt verlangt wird, das dann mit zunehmender Markterschliessung oder Ausweitung der Produktionskapazität sukzessive gesenkt wird. Sie soll kurzfristig zu hohen Gewinnen führen und die anfänglichen Kosten rasch wieder einspielen.

Soziodemographische Merkmale
Ein Begriff aus der Marktforschung und definiert die quantitative Merkmale zur Beschreibung einer Zielgruppe unter sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten wie Geschlecht, Alter, Einkommen, Familienstand, Haushaltsgrösse oder Schulbildung.

Spam(ming)
Als Spamming bezeichnet man das massenhafte ''Zumüllen'' mit unerwünschter oder unpassender Information, beispielsweise durch pausenloses Anmelden von Webseiten unter irreführenden Suchbegriffen oder durch unerwünschte Werbe-eMails.

Soziopsychologische Merkmale
Ein Begriff aus der Marktforschung und definiert die qualitativen Merkmale zur Beschreibung einer Zielgruppe wie Verhalten oder Einstellungen.

Sponsoring
Unter Sponsoring versteht man die Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle sämtlicher Aktivitäten, die mit der Bereitstellung von Mitteln durch Unternehmen für Personen und Organisationen im sportlichen, kulturellen und sozialen Bereich zur Erreichung von unternehmerischen Marketing- und Kommunikationszielen verbunden ist.

Staff Promotion
Der Begriff der Staff Promotion oder Verkäufer Promotion fällt in den Bereich der verkaufspersonalorientierten Förderung. Mittel und Massnahmen sind hier z.B. Aussendienst-Wettbewerbe (Anwendung eines leistungssteigernden Entlohnungssystems), Boni für aussergewöhnliche Leistungen, Verkaufstreffen, Verkaufshandbücher und Verkaufsunterlagen etc..

Store-Erosion
Die Store-Erosion ist Ausdruck der immer kürzer werdenden Lebenszyklen von Handelsbetrieben.

Store-Test
Der Store-Test ist der im Rahmen eines weitgehend kontrollierten Feldexperiments probeweise Verkauf von Produkten in ausgewählten Handelsgeschäften. Auf diese weise wird das Kundenverhalten im Absatzkanal geprüft bevor ein Produkt definitiv im Markt eingeführt wird.

Strategische Allianz (auch Strategische Partnerschaft, Strategische Koalition)
Koalition von zwei oder mehreren rechtlich und wirtschaftlich selbständigen Unternehmen zur Ergänzung individueller Stärken bzw. zur Kompensation individueller Schwächen (Gemeinsame Durchführung einer geschäftsfeldbezogenen Aktivität = Y-Koalition; Zusammenlegung von Potentialen bzw. Ressourcen, übergreifende Anlage = X-Koalition).
Lebensmittelgeschäft und Tankstelle arbeiten zusammen um gegenseitig Kunden zu gewinnen.
Die strategische Allianz ist nicht zu verwechseln mit einem Kartell.

Streuverlust
Durch Werbemassnahmen erzielte Kontakte bei Personen, die nicht der definierten Zielgruppe angehören. Bei eine Werbung für eine Zahnpasta im TV ist der Streuverlust relativ gering, da die meisten Fernsehzuschauer auch eine Zahnpasta benötigen. Wird eine TV-Spot für ein Zahnarztbohrer geschaltet ist der Streuverlust relativ hoch da die wenigstens Zuschauer einen Zahnarztbohrer jemals kaufen werden.

Stuffer
Beilagezettel innerhalb einer Direktwerbung. Meist enthält der Stuffer (oder Flyer) ein Zusatz- oder Sonderangebot.

Suggestivwerbung
Werbung, bei der gezielt und massiv eine seelische Beeinflussung stattfindet, unter weitestgehender Ausschaltung rationaler Momente. Aus ethischen Gründen ist diese Werbeform abzulehnen.

Superlativwerbung
Werbung mit übertriebenen Aussagen. Superlativwerbung ist unglaubwürdig und deshalb unterdurchschnittlich wirksam. Manche Aussagen der Superlativwerbung stellen sogar unlauteren Wettbewerb dar und sind unzulässig. Wenn die Aussage gemacht wird: Wir sind der grösste Anbieter von .....! muss dies auch zutreffen. Desshalb wird meist die abgeschwächte Form verwendet wie: Wir sind einer der grössten Anbieter von ....!

Supporting Evidence (Zusatznutzen)
Nutzen eines Produktes oder einer Dienstleistung, der über den Grundnutzen oder rationalen Nutzen hinausgeht, z.B. das Prestige, das ein Auto zusätzlich verschafft oder ein Marmeladenglas, das später als Blumenvase dienen kann.


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