Marketinglexikon

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Palindrom (Ambigramm)
Wort oder Wortfolge, die sich vorwärts und rückwärts gleichermassen lesen lässt und dabei den gleichen Sinn ergibt. Wird gerne in der Werbung eingesetzt um eine grössere Aufmerksamkeit zu erlangen. Beispiel: Uhu, Otto, ABBA usw.

Penetrationsstrategie
Die Penetrationsstrategie ist eine wettbewerbsorientierte Niedrigpreispolitik, deren Ziel darin besteht, rasch ein grosses Kundenpotential zu erschliessen, nutzen und potentielle Konkurrenten so lange abzuschrecken, und vom Markt fern zu halten, bis das Produkt ein marktbeherrschendes Volumen erreicht hat. Dabei werden Anfangsverluste in Kauf genommen mit dem Gedanken langfristig hohe Gewinne zu realisieren.

Permission Marketing
Sammelbegriff für das erlaubte Zuschicken von Produktinformationen an Interessenten, die freiwillig Ihre Email- oder gesamte Adresse bei der Registrierung für einen Newsletter, eine Mailingliste und/oder auf der Website hinterlassen haben. Permission Marketing oder Erlaubnis-Marketing ist der Gegenbegriff zu Spam bei dem unerlaubt und unerwünscht ist Informationen zugesendet werden.

Piktogramm
Stilisierte Abbildung (Bilderschrift), die eine bestimmte Information auf einfache abstrakte Weise darstellt und vermittelt und dabei eine Information liefert oder eine Orientierungshilfe leistet (Telefon, Wegweise am Bahnhof).

PIMS-Studie
Die PIMS-Studie (Profit Impact of Marketing Strategies) geht der Frage nach, welche Faktoren für die unterschiedliche Rentabilität von Unternehmen bzw. der Strategischen Geschäftseinheit (SGE) verantwortlich sind. Dabei werden folgende Erfolgsfaktoren ermittelt:
- relativer Marktanteil (relativ zu den drei grössten Konkurrenten) Mit zunehmendem Marktanteil geht eine höhere Kapitalverzinsung vor Steuern einher. Diese Kenngrösse korreliert am stärksten mit dem ROI (Return of Onvestment) und Cash Flow.
- relative Produktqualität
- langfristiges und kurzfristiges Marktwachstum
- Produktivität

Polysem
Ein Wort, das mehrere Bedeutungen haben kann und bei dem sich durch unterschiedlichen Gebrauch eine Mehrdeutigkeit herausbildet. So kann z.B. das Wort "Pferd" für ein Tier, ein Turngerät oder eine Schachfigur stehen. Bei Markennamen können auf diese Weise gleichzeitig Hinweise auf die Zusammensetzung, die Zielgruppe und die Persönlichkeit erreicht werden. Meist erfolgt dies auch durch Wortkombinationen (fruitastic = frucht + fantastisch).

Portfolioanalyse
Die Portfolioanalyse stellt mehrere Objekte wie Produkte oder Prokteattribute qualitativ gegenüber. Die Objekte werden dabei nach vier Kriterien bewertet und in einem Achsenkreuz eingetragen. Als Ergebnis erhält man eine Darstellung, die eine grosse Menge numerischer Daten überschaubar macht. Aus der Darstellung lassen sich z.B. die Ist-Situation, die Entwicklungsmöglichkeiten und angestrebte Ziele für ein Vorhaben ableiten. Häufig findet das Portfolioanalyse Anwendung bei einem Unternehmens- oder Produktvergleich.

Präferenzstrategie
Im Rahmen dieser Strategie werden alle absatzpolitischen Massnahmen darauf ausgerichtet, den wahrgenommenen Nutzen des Produktes beim Konsumenten zu erhöhen. Vor allem durch den Einsatz aller nicht-preislichen Instrumente soll eine Vorzugsstellung auf dem Absatzmarkt erreicht werden, um so einen möglichst hohen Preis zu erzielen. Dieser wird im allgemeinen als Qualitätsindikator angesehen. Ziel der Präferenzstrategie ist es, funktional gleiche oder sehr ähnliche Produkte künstlich zu individualisieren. Die Erzeugung von Präferenzen geschieht hauptsächlich über die Markenpolitik, Imagebildung und Erzeugung von positiven Einstellungen.

Preis-Mengen-Strategie
Diese Strategie zeichnet sich durch die einseitige Ausrichtung des Marketing an einem niedrigen Verkaufspreis bei zufriedenstellender Produktqualität aus. Zielgruppe sind die sog. Preiskäufer, die sich jeweils für die billige bzw. billigste Alternative einer Produktart entscheiden. Es dominiert eine aggressive Preis- und Konditionenpolitik.

Produktdiversifikation
Unter Diversifikation versteht man die Aufnahme bedarfsverwandter oder sonstiger Produkte und Leistungen, die in keinem direkten Zusammenhang mit dem bisherigen Betätigungsfeld der Unternehmung stehen. Sie dringt damit stets in einen neuen Markt ein, so dass es sich in jedem Fall um eine Innovation handelt.

Produktmarktkonzept
Beim Produktmarktkonzept -im Gegensatz zum Bedarfsmarktkonzept- definiert sich der relevante Markt durch Produkte bzw. deren Eigenschaften (z. B. der PKW-Markt oder der Röstkaffeemarkt). Eine solche Abgrenzung ist leicht zu realisieren und zu kommunizieren. Sie kann jedoch den Blick auf Bedürfnisse verstellen und blind für Veränderungen bei Substitutionsgütern machen.

Produktmodifikation
Als Produktmodifikation wird die Änderung von Produkteigenschaften bzw. des Bündels an Nutzenkomponenten bezeichnet. Dabei kann es sich um eine
- Qualitätsveränderung,
- Funktionsänderung,
- Lebensdaueränderung,
- Oberflächenänderung (neues Design)
handeln. Es existiert vor der Massnahme nur ein Produkt und hinterher auch.

Public Relations
Ziel ist die Bestgestaltung der Beziehungen zwischen einem Unternehmen und der Öffentlichkeit (Kunden, Institutionen, Gewerkschaften, Behörden usw.).


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