Marketinglexikon

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Kannibalisierung
Effekt der eintritt, wenn man ein neues Produkt oder bestehendes durch Niedrigpreise einführt und sein eigenes, anderes Produkt dadurch mit sich selbst in Konkurrenz setzt. Dieser Effekt kann eintreten wenn man das Produkt über den Fachhandel zu einem höheren Verkaufspreis und zusätzlich über den Discounter vertreibt.

Key Account Management (KAM)
Organisationsform des Vertriebs, die sich im Gegensatz zum Produktmanagement nicht an Produkten, sondern an Abnehmern orientiert. Der Key Account Manager steht einem Schlüsselkunden als Ansprechpartner gegenüber und vertritt das gesamte Leistungsspektrum seines Unternehmens gegenüber dem Kunden. Der Key Account Manager bedient sich bei der Kundenbetreuung interner Spezialisten wie dem Trademarketing-Manager, Category Manager oder Supply Chain-Experten. Hauptziel des KAM ist die Stellung bei diesem Grosskunden zu festigen, auszubauen und den Ertrag aus der jeweiligen Gesamtgeschäftsbeziehung zu steigern und das zu beider Nutzen. Hierzu werden individuelle Lösungsansätze entwickelt.

Keyword-Advertising
Spezielle Form der Bannerwerbung oder online-Werbung bei Suchmaschinen. Zu diesem Zweck werden dem Banner oder Textinserat Suchbegriffe zugeordnet, die eine gezielte Schaltung zum jeweils passenden Stichwort ermöglichen.

KISS-Prinzip (Keep it simple and stupid)
Konzepte/Massnahmen/Instrumente/Werbebotschaften dienen nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Abhandlungen, sondern sollen letztendlich Abverkaufs-Erfolg haben. Voraussetzung hierfür ist, dass die Zielgruppe die Botschaft auch nachvollziehen und verstehen kann. Die Botschaft hat somit zwar kreativ, aber einfach zu sein.

Konkurrenzanalyse
Analyse der akquisitorischen Potentiale von Wettbewerbern einschliesslich deren Mittel und Ziele.

Konsumgüter
Als Konsumgüter werden jene Produkte bezeichnet, die zum unmittelbaren Verzehr oder täglichen Verbrauch durch den Endverbraucher bestimmt sind. Darunter fallen z.B. Lebensmittel, Non-Food Artikel wie Shampoo, Zahnpasta, Waschmittel usw. Konsumgüter werden zum täglichen Leben benötigt, spezielle Prosukte wie Markenuhren oder Parfüm fallen dabei in die Kategorie Luxusgüter.

Kontaktklasse
Zusammenfassung einzelner Kontakthäufigkeiten zu Gruppen. (Beispiel: Wieviele Personen habe ich mindestens drei Mal erreicht? Wieviele Leute habe ich genau zwei Mal erreicht?)

Kosten-plus-Preisbildung
Bei diesem Verfahren wird der Preis durch einen prozentualen Aufschlag auf die Stückkosten bestimmt. Dabei können die gesamten Stückkosten oder die variablen Stückkosten als Aufschlagsbasis dienen.

Kunden-Analyse
Die Kundenanalyse dient der quantitativen und qualitativen Bewertung aktueller sowie potentieller Kunden, beispielweise mittels einer ABC-Analyse (Umsätze, Deckungsbeiträge), Kunden-Lebenszyklusanalysen oder Kundenportfolio-Analyse. Damit wird erkannt ob eine Klumpenrisiko besteht und die Firma z.B. 80% des Umsatzes mit einem Kunden erzielt wird oder ob gewisse Kundengruppen ungenutzt sind und verstärkt bearbeitet werden müssen.

Kundenbindungssysteme
Kundenbindungssysteme, oft in Form von Kundenkarten oder im Zusammenhang mit Kundenclubs, dienen dazu, Kunden zu halten. Ziel von Kundenclubs ist es, sich von der Umsatzorientierung zu lösen und sich dem Beziehungsmarketing hinzuwenden. Zwischen Anbietern und Nachfragern soll eine möglichst lange Kundenbeziehung aufgebaut werden. Bei den Kundenclubs kann man zwischen offenen und geschlossenen Clubs unterscheiden. Offene Clubs sind solche, die keinen Mitgliedsbeitrag erheben und auch nur eingeschränkte Clubleistungen anbieten. Man bezeichnet sie deswegen auch oft als Pseudoclubs. Ihre Finanzierung beruht vollständig auf dem verabschiedeten Werbebudget. Einnahmen über Provisionen oder aus dem Produktverkauf spielen keine Rolle. Bei sogenannten geschlossenen Clubs werden hingegen Mitgliedsbeiträge erhoben.
Das älteste Kundenbindungssystem sind sicher die Rabattmarken die schon vor langer Zeit bei Lebensmittelgeschäften eingeführt wurden.


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