Marketinglexikon

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Indikatoren
Anzeiger; vornehmlich externe Einflussgrössen, von denen die Unternehmensentwicklung abhängt (z.B. Konjunkturlagen, Kaufkraftentwicklung).

Indirekter Vertrieb
Der indirekte Vertrieb unterteilt sich in den einstufig-indirekten und den mehrstufig-indirekten Vertriebsweg. Der mehrstufige Weg zeichnet sich dadurch aus, dass neben dem Einzelhandel auch der Grosshandel eingesetzt wird. Insbesondere in der Konsumgüterindustrie spielen indirekte Distributionssysteme eine grosse Rolle, da es meist um die Versorgung von Massenmärkten geht. Neben herstellereigenen Niederlassungen, die den Vorteil eines direkten Kontaktes mit den Kunden bieten, spielen vor allem der Grosshandel und der Einzelhandel bei der Distribution eine entscheidende Rolle.

Image
Mehrdimensionales Bild, das sich eine Person von einem Produkt oder Firma macht. Es beruht auf objektiven und subjektiven, eventuell auch falschen oder stark emotional gefärbten Einstellungen, Ideen, Gefühlen oder Erfahrungen.

Image Analyse
Als Hauptaufgabe einer Imageanalyse ist zunächst die Diagnose des bestehenden Istzustandes des Images vorzunehmen. Dabei sind Ursachen, Prämissen, Entstehungszusammenhänge und Bestandteile des Images zu ermitteln um daraus eine Stärken-/Schwächenanalyse durchzuführen die als Basis für die darauffolgende Kommunikationsstrategie dient.

Infomercial
Dauerwerbesendung, in der Werbung redaktionell aufbereitet präsentiert wird. Im Gegensatz zu Telepromotion steht der informative Charakter im Vordergrund der den Kaufreiz auslösen soll.

Inpack
In der Regel kleiner, geringwertiger Werbeartikel (z.B. kleine Plastikfigur), der als kostenlose Zugabe in der Verpackung eines Produktes ist. Ziel ist die Erzeugung eines added value, Sammelleidenschaft und somit Kundenbindung. Zu beachten ist, dass der Inpackartikel das Gesetz der Zugabe-Verordnung tangiert

Inserts
Inserts sind Beilagen oder Beihefte, die in ein Werbemittel eingefügt werden. Dazu können auch fremde Werbeträger mitbenützt werden.

In Store Promotion
Sämtliche Verkaufsförderungsaktion, die im Ladenlokal stattfindet. Dazugehören unter anderem ein Degustationsstand oder Aktivitätenwettbewerb wie Glücksrad oder Torwandschiessen bei dem als Preis ein Rabattgutschein abgegeben wird.

Internes Marketing
Systematische Optimierung unternehmensinterner Prozesse mit Instrumenten des Marketing- und Personalmanagements, um durch eine konsequente und gleichzeitige Kunden- und Mitarbeiterorientierung das Marketing als interne Einstellung und Denkhaltung durchzusetzen. Dies geschieht um die marktgerichteten Unternehmensziele effizient zu erreicht. Dabei gilt es die eigenen Mitarbeiter zu einer positiven Einstellung zum Produkt oder zur eigenen Firma zu bringen damit diese die selbe Einstellung an den Kunden/Interessenten weitertragen. Dies erfolgt meistens durch Mitarbeiterinformation oder Schulungen.

Investitionsgütermarketing
Marketing für Güter, die als Produktivgüter zum Zwecke der Leistungserstellung längerfristig genutzt werden und nicht in die Leistungen oder Produkte eingehen (z.B. Fabrikationsmaschinen oder Computeranlagen).

Involvement
Involvement bezeichnet den Grad der emotionalen Einbezogenheit eines potentiellen Kundens in den Kaufentscheidungsprozess. Während manche Güter ein hohes Involvement des Konsumenten mit sich bringen, ist bei anderen das Involvement kaum ausgeprägt.


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