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Faktorenanalyse
Die Faktorenanalyse ist ein Verfahren der Datenreduktion.
Dabei wird angenommen, dass hinter einer Reihe von Messwerten - z.B. Ergebnissen
eines psychologischen Tests oder einer Befragung zu Meinungen über bestimmte
Sachverhalte- eine grundlegende, nicht direkt messbare, hypothetische (oder
auch latente) Variable steht, z.B. eine Eigenschaft oder eine Einstellung.
Diese hypothetischen Variablen werden als "Faktoren" bezeichnet. Wenn
angenommen wird, dass dieser Faktor die erzielten Messergebnisse beeinflusst,
so bedeutet das, dass die betreffenden Variablen untereinander in ausreichend
hohem Masse korrelieren müssten. Die entsprechende Korrelationsmatrix ist daher
Ausgangspunkt der Faktorenanalyse. Häufig wird die Faktorenanalyse auch eingesetzt,
wenn man annimmt, dass eine Serie von Messwerten verschiedene Variablen repräsentiert;
dann soll die Faktorenanalyse festlegen, welcher Messwert zu welchem Faktor
gehört, bzw. entsprechende Vorab-Hypothesen testen.
Fencing
Durch Fencing wird verhindert, dass wertvolle Kundensegmente preisermässigte Produkte erhalten
und dadurch ein Verfall des Durchschnittgewinnes erfolgt. Dies ist äusserst wichtig, da
verschiedene Kundengruppen, ein Produkt unterschiedlich wertvoll einstufen.
Franchising
Verbund eines kontraktgebenden und Verbund
eines führenden Betriebes (Franchisegeber) mit rechtlich und im Grundsatz auch
wirtschaftlich selbständig bleibenden Kontraktnehmern (Franchisenehmer). Der
Verbund dient vor allem der Zusammenarbeit im Vertrieb, zum Teil aber auch der
Zusammenarbeit in der Herstellung und im Vertrieb. Es existieren verschiedene
Formen und Ausprägungen des Franchising. In Franchisesystemen kooperieren in
der Regel Betriebe verschiedener Distributionsstufen (z.B. Hersteller mit Handelsbetrieben).
Sie sind durch vertikale Absatzbindungen miteinander verknüpft. Die Franchisegeber
verlangen von den Franchisenehmern die völlige Unterordnung unter das Systemkonzept.
Sie legen ihnen ferner Ausschliesslichkeitsbindungen auf. Dafür werden den Franchisenehmern
weitgehende Rechte zugestanden, wie in der Regel ein absoluter oder relativer
Gebietsschutz, ferner das Recht, Bekanntheit und Ruf des Systems und seiner
Marken zu nutzen und an zahlreichen zentralen Dienstleistungen zu partizipieren
(z.B. EDV-Dienstleistungen, Betriebsberatung, Schulungen, überregionale Werbung, Investitions-
und Finanzierungshilfen). Für diese Rechte und Dienstleistungen haben Franchisenehmer
i.d.R. beim Eintritt in das System Geld- und/oder Sachmittel (Royalty-Fee) einzubringen und
später Umsatzprovisionen an den Franchisegeber zu zahlen. Ziel des Franchisegebers
ist es vor allem, die unternehmerische Aktivität, Einsatzbereitschaft, Kreativität
und Flexibilität der Franchisenehmer für ihre Zwecke als Alternative zu einem
System von Filialbetrieben zu nutzen. Beispiele: OBI, McDonalds.
Frequent Shopper Programs
Hier steht die Belohnung des Kunden für seine Marken bzw. Geschäftsloyalität im Vordergrund. Durch die Gewährung
besonderer Vorteile soll zwischen Hersteller bzw. Handel und Verbraucher ein besonderes, partnerschaftliches
Vertrauensverhältnis aufgebaut werden. Das Ziel dabei ist neben Aufbau und Pflege von Kundendateien die erhöhte
Bindung von Stammkunden und somit die Erhöhung des durchschnittlichen Umsatzes. Beispiel: Rabattmarken, Treuebonus.
Frequenz
Frequenz ist die Zahl der Werbekontakte innerhalb einer Planperiode, denen eine erreichte
Person oder ein Haushalt im Durchschnitt ausgesetzt ist. Multipliziert man die ermittelte
Brutto-Reichweite (in Prozent der Zielgruppe) mit der Frequenz, ergibt sich die Gesamtmenge
der Kontaktmöglichkeiten. Diese Zahl wird auch als Gross Rating Points (GRP) bezeichnet.
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